Jüdisches Museum Hohenems – Vier Tage. Eine nahöstliche Tetralogie. Mossul – Tel Aviv – Babel – Istanbul
Lesung und Gespräch mit Mona Yahia (Köln) Vier Tage, vier Generationen, vier Welten. In ihrem Roman „Vier Tage – eine nahöstliche Tetralogie” erzählt Mona Yahia über das Leben von vier Generationen einer orientalisch-jüdischen Familie. Die Geschichte beginnt 1918 in Mossul – als die Engländer die Stadt einnehmen und der Arzt Hayim sich entscheiden muss, ob er mit seiner Familie in der Stadt bleibt. Seine Tochter Rebekka wandert 1936 in die noch junge Stadt Tel Aviv aus. Ein weiterer Schauplatz des Buches ist Babel, wo Leila, die Enkelin von Hayim, zu Beginn des Yom Kippur Krieges 1973 ihren Militärdienst leistet. Im vierten Kapitel treffen wir Hayims Enkel Nemir in Istanbul. Aus dem Englischen hat Kirsten E. Lehmann das Buch kundig ins Deutsche übersetzt.