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SUMMARY:Die Morgenländer.  Jüdische Forscher und Abenteurer auf der Suche nach dem Eigenen im Fremden
DESCRIPTION:Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems\nMit der Ausstellung „Die Morgenländer“ schauen wir auf die Entstehung der Orientwissenschaften im 19. Jahrhundert und machen eine überraschende Erkenntnis stark: Die Entwicklung der Islamwissenschaften, der Arabistik und der Orientalistik war eng mit der Wissenschaft des Judentums, mit Emanzipation und Reform verbunden.\nDie neuen Orientwissenschaften waren Schauplatz einer jüdischen Suche nach den eigenen Ursprüngen: Mit selbstbestimmtem Blick die Quellen der eigenen Kultur und Geschichte zu erforschen, diente auch dem Versuch, sich aus der diskriminierenden Umklammerung in einer christlichen Gesellschaft zu befreien.\nDass aus dieser Perspektive der Islam und die arabische Welt keineswegs als feindlich-exotischer „Anderer“ Europas erschien, sondern als Quelle auch der europäischen Kultur, stellt so manche Stereotypen der Gegenwart produktiv in Frage, xenophobe Vorstellungen genauso wie postkoloniales Schwarz-Weiß Denken.\nKuratorin\nDr. Felicitas Heimann-Jelinek (Wien)\nCo-Kuratorin\nDinah Ehrenfreund-Michler (Hohenems)\nAusstellungsarchitektur\nMartin Kohlbauer (Wien)\n
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